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FAQ

     


    Psychologische Beratung- eine Definition
    Beratung wird in Kommentaren zu Gesetzen und von Behörden folgender Maßen definiert:
     
    "Beratung ist begrenzt auf konkrete Ratschläge und die psychologische Führung und Förderung bei persönlichen Schwierigkeiten, Erziehungsfragen, wichtigen Entscheidungen mit dem Ziel, dem Klienten zu helfen, unerwünschte, aber typische Variationen des Menschseins zu bewältigen. Methoden der Beratung sind das Beratungsgespräch, Anhören und Befragen, Veranschaulichen und Informieren. Beratung ist nicht erlaubnispflichtig." (nach Meyer, A.-E. Richter, R.Grave, K.Schulenburg, J.Graf v.d.Schulte, B., a.a.O.)
     
    Für mich persönlich ist die psychologische Beratung vor allem eine tiefergehende Form der freien (also nicht an eine Glaubensrichtung gebundene) Seelsorge.
    Ich verfüge durch meine Ausbildung über ein fundiertes Wissen der psychischen Entwicklung und Vorgänge des/im Menschen, verschiedene Techniken der Gesprächsführung sowie das Wissen, ab wann ein Klient an einen Arzt/ Psychotherapeuten/ Anwalt weitergeleitet werden muss.
    Eine psychologische Beratung ersetzt keine Psychotherapie und keine rechtsanwaltliche Beratung!

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    Was darf psychologische Beratung? 
     
    Beraten, Begleiten, Unterstützen...
    Zuhören, Nachfragen, das Gehörte (wider)spiegeln...
    Veranschaulichen, Visualisieren, Situationsbilder finden...
    Informieren, mögliche Vorgehensweisen besprechen, to-do-listen erstellen...
     
    Trösten, Fördern, Fordern (zum Leben heraus),
    letztendlich Hilfe zur Selbsthilfe geben...
     
    Immer in Absprache/ im Einklang mit dem Klienten.

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    Was darf psychologische Beratung nicht? 
     
    Eine psychologische Beratung darf keine Krankheiten, Schmerzen und Leiden behandeln.
     
    Sie darf nicht:
    Therapieren
    Lindern
    Heilen
    denn eine Heilerlaubnis hat sie nicht! (eine Heilerlaubnis ist Ärzten, Heilpraktikern und Psychotherapeuten etc. vorbehalten)
    Eine psychologische Beratung darf auch keine Rechtsberatung durchführen- diese ist Anwälten und Rechtspflegern etc. vorbehalten.
     

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    Wird die psychologische Beratung von den Krankenkassen übernommen?
     
    Die Antwort ist ein klares Nein...
    Da es sich bei der psychologischen Beratung nicht um eine Heilbehandlung handelt, kann und wird diese nicht von den Krankenkassen übernommen werden.
     

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    Kann man die psychologische Beratung von der Steuer absetzen? 
     
    Ja, Sie können im Rahmen ihrer Steuererklärung die psychologische Beratung als aussergewöhnliche Belastung angeben.
    Hierfür benötigen Sie eine Rechnung oder Quittung, die ich ihnen gerne ausstelle.

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    Ist psychologische Beratung eine staatlich anerkannte Aus-/ Weiterbildung?
    Zwar handelt es sich bei der von mir erfahrenen Ausbildung um einen staatlich anerkannten Fernlehrgang nach den Vorgaben der staatlichen Aufsichtsbehörde, eine gesetzlich geschützte und an die Form der Ausbildung/ des Abschlusses gebundene Berufsbezeichnung einer "Psychologischen Beratung" gibt es jedoch leider bisher nicht.
    Als zum 1.1.1999 das Psychotherapeutengesetz in Kraft trat, wurde die Berufsbezeichnung "Psychologische Beratung" klarer legitimiert (durch die Abgrenzung zur Heilkunde).
    Im § 1, letzter Satz des Psychotherapeutengesetzes wird klar definiert, dass "Beratung bei der Aufarbeitung und Überwindung sozialer Konflikte außerhalb der Heilkunde" liegt.

     

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    Unterliegt ein psychologischer Berater der Schweigepflicht?
    JA!
    Selbstverständlich besteht eine Schweigepflicht über Ihre Daten und Inhalte der psychologischen Beratung. Diese dürfen nur nach Ihrer Zustimmung weitergegeben werden.
    Eine Schweigepflicht oder ein Zeugnisverweigerungsrecht im Rahmen der Strafprozessordnung besteht jedoch nicht.

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    Wie läuft eine Beratung ab?  
    In der Regel kontaktieren Sie mich und wir vereinbaren einen telefonischen (ich rufe Sie dann auf der von Ihnen angegebenen Festnetznummer an) oder persönlichen Beratungstermin.
     
    Hierbei schildern Sie mir ihre Problematik, es werden mit Sicherheit einige "Eckdaten" von mir erfragt, wie z.B. wie lange lief die Beziehung, gibt es Kinder, gab es Krisen wie  Fremdgehen oder ähnliches.
    Wir gehen dann gezielt in dem Gespräch auf die von Ihnen gefühlte Problematik ein- möglicherweise kommt aber auch noch ein ganz anderer Punkt Ihrer "Geschichte" zum tragen und drängt sich in den Vordergrund.
    Eine E-mail Beratung läuft ähnlich ab, es kann sein, dass Sie nach der Schilderung Ihrer Situation nochmals eine kurze Mail mit einigen Fragen bekommen (diese wird dann nicht als Beratungsmail gerechnet).
    Bei der E-mail Beratung lese ich verstärkt zwischen den Zeilen, um die im Text "schwebende" Grundstimmung zu erfassen.
    Demnach erlese ich in den Beratungsmails fast immer mehrere Ebenen, auf die ich in meiner Antwort gezielt eingehe.

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    Dauer der Beratung  
    Diese ist abhängig von ihren eigenen Wünschen und Bedürfnissen.
    Manche Klienten kommen mit einer Beratung schon weit voran.
    Einige Klienten fühlen sich mit 3- 5 Beratungen/ Telefonaten (7- 14 tägig) oder einer entsprechenden Email Sequenz gut beraten.
    Oft entsteht nach einer geraumen Zeit (1/2 bis 1 Jahr) das Bedürfnis noch einmal in die Materie zu gehen, da auch nach einem längeren Zeitraum wieder Punkte nach oben kommen, die noch einmal bearbeitet werden wollen.
    Doch die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen.
    Wenn Sie das Bedürfniss nach Beratung haben, bin ich gerne für sie da.

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