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In-Trennung
 
gängige Problematiken und Fragestellungen
 
Die Trennung ist fakt.
 
Ihre Welt, ihr Leben, ihr Traum ist (mehr oder weniger) zusammengebrochen, ein Neuanfang unumgänglich.
 
Sie versinken in Trauer.
 
Angst, Wut und Verzweiflung lassen ihre Zukunft unklar erscheinen.
 
Sie wollen Ihr Leben neu gestalten und wissen nicht wie.
 
Sie brauchen finanzielle Hilfe, eine neue Wohnung etc. und suchen Ansprechpartner.
 
Schuldgefühle oder/und Schuldvorwürfe verfolgen sie.
 
Sie fühlen sich nicht mehr liebenswert und/oder liebesfähig.
 
 
 
Sie sollten sich folgendes fragen bzw. vergegenwärtigen:

Ich benutze nachfolgend in unregelmäßiger Reihenfolge die Bezeichnung Partner oder Partnerin, er oder sie, es sind aber jeweils beide gemeint.

 
Worin liegt mein eigener Anteil am Scheitern der Beziehung? Wofür kann und soll und muss ich die Verantwortung übernehmen? Welche Verantwortung nehme ich auf mich, die nicht meine ist, sondern die dem Anderen gehört?
 
Was will ich für mich, unabhängig von einer Partnerschaft? Worüber definiere ich mich? Über meine Umgebung oder über mich selbst?
Und machen Sie sich folgendes klar: Ein Scheitern ist kein Hinderungsgrund, neu ins Leben zu treten. Ein Scheitern ist eine Erfahrung, die Sie auf Dauer gesehen weiter bringen kann, denn sie haben ebenso wie Ihr Partner Fehler gemacht, die ursächlich für das Scheitern der Beziehung waren. Und aus diesen Fehlern können Sie lernen.
 
Manchmal ist es auch einfach so, dass Sie nur ein Stück des Weges zusammen gegangen sind und sich dann in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben, so dass es einfach nicht mehr passt. 
 
 
 
Eine kleine Übung zum Thema Schuldvorwürfe:
 
Stellen Sie es sich bitte einmal bildlich vor.
Ihre Partnerin kommt mit einem riesiegen Sack von Schuldvorwürfen zu Ihnen und schüttet diesen vor Ihren Füßen aus und sagt: "Hier, Du... das ist Deine Schuld, nimm Sie!"
Sie schauen sich das Ganze an, heben das ein oder andere auf, schauen es sich näher an und einiges stecken Sie ein, weil Sie denken: `Ja, das ist meins, das nehm ich mir, das nehme ich an.´Anderes lassen Sie einfach liegen, denn es gehört nicht zu Ihnen, sondern zu Ihrer Partnerin. Ob diese es dann aufhebt, das ist einzig und allein die Sache Ihrer Partnerin, denn es liegt ja in ihrer Verantwortung, ob sie ihren Anteil sehen und anerkennen möchte oder nicht.
 
Sie haben sich jedoch damit auseinandergesetzt und können den Anteil Ihres Partners von sich weisen. Selbst wenn sich Ihr Partner auf den Kopf stellen würde, Sie brauchen seinen Anteil nicht anzunehmen, ja Sie brauchen noch nicht einmal darum zu kämpfen, ob er diesen endlich anerkennt und annimmt, denn dieses ist nicht Ihr Problem, sondern das Ihres Partners.