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Vor-Trennung
 
gängige Problematiken und Fragestellungen
 
Die Liebe scheint zerbrochen, eine Trennung unausweislich zu sein.
 
Sie versinken in einem Strudel aus Schuldvorwürfen, Selbstzweifeln und Hoffnung.
 
Sie wollen versuchen, Ihre Liebe zu retten und wissen nicht wie.
 
Die Trennung ist beschlossen, doch der Weg ist unklar.
 
Sie haben Angst vor der Zukunft und wissen nicht was auf Sie zukommt.
 
Sie versinken in Traurigkeit, fühlen sich gelähmt und finden keinen Weg.
 
Sie haben das Gefühl, in einem Karussell zu sitzen, dass sich immer schneller dreht und finden die Bremse nicht.
 
Sie wollen sich möglichst wenig verletzen in Streit und Auseinandersetzungen und suchen hierfür Unterstützung.
 
Sie können sich ein neues Leben nicht vorstellen, obwohl es unausweichlich auf sie zukommt.
 
Sie wissen nicht mehr, was sie wollen, können, dürfen, sollen, müssen.
 
 
Wenn Sie sich trennen wollen/ müssen:

Ich benutze nachfolgend in unregelmäßiger Reihenfolge die Bezeichnung Partner oder Partnerin, er oder sie, es sind aber jeweils beide gemeint.

 
Vor einer Trennung ist es wichtig sich zu fragen: Warum will/ muss ich mich trennen? Was passt nicht (mehr) für mich?
Was erwarte ich von meinem Partner, was ich eigentlich gar nicht von ihm erwarten kann (wie z.B. mich glücklich zu machen)?
Habe ich noch Gefühle für meine Partnerin und wenn ja wie sehen sie aus? Kann ich mir vorstellen, die nächsten Jahre so weiter zu leben? Sehe ich noch eine Chance auf Veränderung der Partnerschaft?
 
Hierbei ist es wichtig bei sich selbst anzusetzen-
Was kann ich für mich selbst verändern, damit ein neues aufeinander zu gehen wieder möglich werden könnte? 
Was will ich für mich- wie will ich mein Leben gestalten? Ist in diesem Lebensentwurf noch ein Platz für die Partnerin und wenn ja, wie sieht der aus?
 
 
Wenn Sie verlassen werden:
 
Können Sie sich vorstellen, an einer Beziehung festzuhalten, obwohl Sie die Partnerin nicht mehr liebt?
Geben Sie dem Partner die Schuld an Ihrem Unglück? Somit geben Sie ihm die Verantwortung für Ihr Glück und Unglück.
Fragen Sie sich nach Ihren eigenen Anteilen am Scheitern Ihrer Beziehung- es geht nicht um Schuld- übernehmen Sie die Verantwortung für diesen Anteil und lassen Sie den anderen Anteil bei Ihrer Partnerin.
Überlegen Sie sich, was will ich für mich- unabhängig von meinem Partner. Was brauche ich für mich, um glücklich zu sein?
 
Fragen Sie sich: Worüber definiere ich mich? Über meine Partnerschaft, meinen Job, meine Kinder, meine Statussymbole wie Haus, Auto etc. oder über das, was mich als Person ausmacht?
 
 
Wenn Sie in einer unglücklichen Partnerschaft verharren:
 
Warum bleibe ich in dieser Partnerschaft? Was fehlt mir? Was wünsche ich mir für mich? Ist es das Gewohnte, was mich hält (lieber den Spatz in der Hand...) oder sind doch noch Gefühle für den anderen da.
Erwarte oder verlange ich sogar, dass sich der Partner ändert? Damit schiebe ich ihm die gesamte Verantwortung zu. 
Nehmen Sie ihren Teil der Verantwortung an, gehen Sie konstruktiv damit um, kommen Sie mit ihrer Partnerin in den Dialog und fragen Sie sich, was Sie selber ändern können, um wieder zufrieden sein zu können?
Ob dies letztenendes zu einer Trennung führt oder Sie wieder den Weg zueinander finden, ist zweitrangig. Wichtig ist, dass Sie für sich selbst Ihr Glück wiederfinden.